Europa Tour – Niclas Herbst diskutiert mit der CDU Elmshorn

26.03.2019

Am vergangenen Sonntag sprach Niclas Herbst, Schleswig-Holsteins CDU-Spitzenkandidat für die Europawahl, auf dem Frühschoppen der CDU Elmshorn im Forum Baltikum-Dittchenbühne zur aktuellen Situation in Europa. An der Diskussion beteiligte sich auch Lars Kuhlmann, der Zweitplatzierte auf der Schleswig-Holsteinischen CDU-Liste. Durch die Veranstaltung mit Kaffee und ofenwarmen Croissants führte Elmshorns CDU Stadtverbandsvorsitzender Nicolas Sölter.

In seiner Rede warb Niclas Herbst für ein Europa, das uns in Deutschland über 70 Jahre Sicherheit, Frieden und Wohlstand gebracht hat, das in der Welt stark und handlungsfähig ist und für ein Europa, das geschlossen und entschlossen für unsere Interessen eintritt.

„Wirtschaftliche Dynamik und soziale Sicherheit funktionieren nur zusammen. Wir wollen ein Europa, das diejenigen im Blick hat, die sich anstrengen und an die Regeln halten“, sprach sich Niclas Herbst gegen die Gefährdung der Stabilität und Zukunftsfähigkeit durch unverantwortliches Geldausgeben und hemmungsloses Schuldenmachen für soziale Wohltaten aus.

Einen großen Raum nahm in der anschließenden Diskussion die gemeinsame Sicherheitspolitik ein. Die Teilnehmer stimmten darin überein, dass die Mitgliedstaaten der Europäischen Union die Potenziale der Zusammenarbeit zwischen den Armeen stärker nutzen sollten. Sölter betonte, dass in den vergangenen Jahren bereits viele sinnvolle Maßnahmen im Bereich der Verteidigung auf den Weg gebracht wurden: „Seit Beginn des Brexit-Prozesses sehen wir eine große Dynamik im Bereich der gemeinsamen Verteidigung. Wichtig ist, dass die Bemühungen nicht zu neuer Bürokratie, sondern zu echten Fähigkeiten wie einer verbesserten Verlegefähigkeit führen.“

Als ein weiteres großes Zukunftsthema benannte Niclas Herbst die gemeinsame Krebsforschung. „Wir sollten mehr über die 80% reden, die positiv laufen als über die 20% mit denen wir unzufrieden sind“, beendete der Europapolitiker nach 2 Sunden in einem Schlusssatz die Diskussion.